Honig in der DDR - von Zweibeln und Zuteilungen


 



SUBVENTIONEN

Die heimische Honigproduktion wurde in der DDR staatlich gefördert. So bekam ein Imker in den 80er Jahren 14 Mark (DDR) für das Kilo Bienenhonig an den Abfüllstellen der Bienenwirtschaft. 4,95 Mark kostete dann das 550-g-Glas im Laden. Fünf Mark je Kilo Honig bezahlte also der Staat an Subventionen. (Nur für die Honige, die in die „Delikat”-Läden kamen, galten andere Regeln: Für bis zu 24 Mark wurde dort das Kilo Sortenhonig verkauft.) Außerdem wurde auch der Betrieb der Bienenwirtschaft subventioniert.

Das Förderkonzept ging auf: Zwischen 1949 und 1989 vervierfachte sich die Honigernte in der DDR von 2.500 Tonnen auf knapp 10.000 Tonnen. Zum Vergleich: In der gesamten Bundesrepublik wurde 1999 nur doppelt so viel, nämlich gut 20.000 Tonnen, geerntet.
 

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